Avenga hilft: Andreas Fahl Medizintechnik-Vertrieb mit großzügiger Spende

Seit rund drei Monaten vergeht kein Tag, an dem die täglichen Nachrichten nicht durch die jüngsten Ereignisse in der Ukraine geprägt sind. Vor kurzem hierzulande noch nahezu unbekannte Städte wie Charkiw, Mariupol oder Melitopol sind inzwischen fast allen ein Begriff und nicht wenige könnten wohl selbst Kyiver Vororte wie Irpin oder Butscha problemlos auf einer Landkarte einzeichnen.

Bekannt sind diese Namen vor allem durch das Leid der Bevölkerung und die Grausamkeiten der russischen Invasoren: Wohnviertel, die komplett in Schutt und Asche gelegt wurden, beschossene Schulen und Bahnhöfe, zerbombte Krankenhäuser und zahllose weitere Gräueltaten prägen das Bild.

Palettenweise medizinische Hilfsgüter

Doch während viele Menschen in der Ukraine nach wie vor um ihre Freiheit und oft das reine Überleben kämpfen, ist in Deutschland nach dem anfänglichen Schock ein Großteil der Bevölkerung wieder zur Normalität übergegangen. Vermeldeten viele Hilfsorganisationen zu Kriegsbeginn noch Rekordzuwendungen für die Betroffenen, so hat die Spendenbereitschaft in den letzten Wochen bereits deutlich nachgelassen.

Nicht so bei Andreas Fahl. Am Montag, den 16. Mai, nimmt er sich die Zeit um persönlich dabei zu sein, als auf dem Gelände seines Unternehmens in Köln-Gremberghoven palettenweise dringend benötigte medizinische Produkte wie Absauggeräte, Trachealkanülen oder Viren- und Bakterienfilter für den nächsten Transport von Avenga hilft fertig gemacht werden. Damit die komplette Ladung mitgenommen werden kann, wurde extra ein kleiner Lastwagen gemietet.

Mit Avenga hilft kommen die Spenden an

Für Andreas Fahl eine Selbstverständlichkeit: “Das ist doch normal. Man sieht diese grausame Ungerechtigkeit und dass Hilfe benötigt wird, dann schaut man doch, was man selbst machen kann”, sagt er. Mit seinem Unternehmen ist er dafür hervorragend aufgestellt. Bereits seit 30 Jahren stellt die Andreas Fahl Medizintechnik-Vertrieb GmbH medizinische Hilfsmittel her und schafft für tracheotomierte und laryngektomierte sowie beatmete Patienten die Basis für ein weitestgehend selbstständiges und teilhabeorientiertes Leben mit hoher Lebensqualität.

Seitdem der Krieg am 24. Februar begann, hat das Unternehmen bereits zwei ähnliche Lieferungen auf den Weg gebracht. “Avenga hilft unterstütze ich gerne”, erzählt Andreas Fahl. “Da weiß ich einfach, dass die Hilfsgüter aufgrund der engen Kontakte – schließlich hat Avenga über 1000 Mitarbeiter vor Ort ​​–, und eines großartigen Logistiknetzwerks dort ankommen, wo sie tatsächlich benötigt werden.”

Kinderhospizverein organisiert Verteilung

Nachdem die letzte Palette auf den LKW verladen ist, klatscht er zufrieden in die Hände: “Ja, dann mal los!”. Die Danksagungen hingegen winkt er ab. Das sei doch keine große Sache, für ihn sei das normal, ein Gebot der Menschlichkeit. “Das ist ja wohl das Mindeste, was wir von hier aus machen können”, so Fahl. “Deswegen ist diese dritte Lieferung mit Sicherheit auch nicht die letzte, die aus Gremberghoven in die Ukraine geht”.

Auch bei Avenga hilft geht es weiter. Den LKW, der das Firmengelände verlässt, fährt Wolfgang Gogol, der den gemeinnützigen Verein seit den Anfangstagen ehrenamtlich begleitet und umfassend unterstützt. Für ihn geht es jetzt auf die andere Rheinseite zur Firma Möllers. Der Kölner Lebensmittelgroßhändler hat Avenga hilft kostenlos eine Halle zur Verfügung gestellt, in der die Güter zwischengelagert werden. Denn Anfang der kommenden Woche werden noch drei Paletten Medikamente erwartet, die der Verein mit Spendengeldern in Holland erworben hat. Sobald diese eingetroffen sind, geht die gesamte Ladung nach Hanau, wo sie vom Deutschen Kinderhospizverein im Empfang genommen und zeitnah an Kinderkrankenschwestern in der Ukraine verteilt wird.

 

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